
The Cliffs of Mohar.
Jahrzehnte ist es her, da konnte man kilometerweit auf dem Klippenpfad entlang wandern, sich auf ein Plateau, direkt an den Abgrund setzen und die Beine herunter baumeln lassen. Heute ist es ein Touristenmagnet. Nur auf den vorgesehen sicheren Wegen gehen. Ein Stück nach Norden, ein Stück nach Süden, dann Absperrung.

Man muss schon morgens da sein. Nachmittags sind noch mehr Leute da. Und im Sommer erst! Die Busse spucken Leute aus, die ergießen sich in den Klippenweg, dann ins Visitor Centre und das war dann das fantastische Cliffs of Mohar Experience. Nur leider sind die teuren weißen Turnschuhe jetzt dreckig und durchgeweicht.

Dabei sind die Klippen bei Sonnenschein schon fast langweilig. The real experience ist die Stimmung bei Nieselregen.

Verlassen wir die Küste und das Meer und fahren ins Landesinnere.

Neben alten von Efeu überwachsenen dachlosen Steinhäusern und Kirchen gibt es auch hier zu Kult- oder Begräbniszwecken zusammengebastelte Riesensteine.

Hier befinden wir uns im Herzen von The Burren, einem kargen felsensteinreichen Landstrich. So geworden durch einstige massive Abholzung.

